Die technischen Elemente im
Synchoneislaufen (auch Manöver genannt, engl.: maneuver) werden durch ihre geometrische
Form unterschieden. Die Geschwindigkeit, die Schritte und die Haltung(en) innerhalb eines
Manövers sind ausschlaggebend für den Schwierigkeitgrad.
- Als Konfiguration
bezeichnet man das Arrangement und die Form eines Manövers.
- Arrangement meint,
dass die Läufer ihren Nachbarn innerhalb der Formation wechseln.
- Form meint
z.B. die Anzahl der Linien innerhalb eines technischen Elementes (z.B. im Block).
Die fünf Grundmanöver sind:
Die Manöver können in Untergruppen
(Sub-grouping) ausgeführt werden.
Im Synchon-Eislaufen gibt es darüber
hinaus eine Vielzahl von
Haltungen (holds). |
| Verbindungselemente zwischen
technischen Elementen werden als Übergänge (transition) bezeichnet.
Hierbei geht es darum, auf welche Art sich das Team von einem zum anderen Element
"umbaut". Die Top-Teams verursachen beim Zuschauer Fragezeichen in den
Gesichtern, wenn die Transitionen so schnell und raffiniert sind, dass der Zuschauer gar
nicht mehr nachvollziehen kann, wie das Team den Manöverwechsel vollzogen hat. |
| Schrittsequenzen
(step sequence) sind eine Serie von verschiedenen Drehungen und Eislauf(!)-Schritten
(Dreier, Mohawks, Twizzles, etc). |
| Bewegungen in Isolation
(movements in isolation) sind Elemente, in denen einige Läufer voneinander oder von dem Rest des
Teams isoliert sind. Die Bewegungen müssen einen Zusammenhang zum Manöver haben und die
Musikinterpretation unterstützen. Bewegungen in Isolation können z.B.
Pirouetten,
Sprünge, Paarlaufelemente oder Spiralen sein. Komplexere
Bewegungsabläufe dürfen auch in einer oder mehreren kleinen Gruppen
ausgeführt werden. Es dürfen nur weniger als die Hälfte der Läufer an
diesen Elementen beteiligt sein. |

Last Steps |
| Moves in the Field (dt. sinngemäß ungefähr:
Kürbewegungen im Team) ist eine Sequenz von Elementen
von z.B. Spiralen, Arabesken, Ina Bauers, Spread Eagles, die durch
Schrittsequenzen oder Schritte verbunden sind. |

Magic Diamonds

Frost Work |
| Kürelemente (free
skate movements) sind z.B. Ina Bauer, Flieger, Mond, Spread Eagles, etc.
Kürelemente müssen für die Moves in the Field Sequenz verwendet werden. |

Team Berlin I |
Flieger (spiral)
sind Gleitsequenzen in Arabeskenposition, bei der sich das freie Bein in Hüfthöhe oder
höher befindet.
Rückwärtsflieger
sind bei Durchkreuzungen verboten |

Magic Diamonds |
| Als Hebungen (lift) bezeichnet
man die Hebung eines Läufers durch einen anderen vom Eis. Der gehobene Läufer springt
nicht ab, er wird in seiner Hebeposition von einem anderen Läufer gehalten.
Der hebende Läufer darf seine Hände nicht über Kopfhöhe halten.
Drehungen oder Positionswechsel während der Hebung sind erlaubt. Der
gehobene Läufer darf nicht auf den Schultern oder dem Rücken des
hebenden Läufers liegen oder sitzen. Der hebende Läufer darf sich
während der Hebung maximal 1,5 mal drehen. Hebungen mit artistischem
(acrobatic) Charakter, in denen ein Läufer an den Kufen, Füßen, Armen
oder Beinen gehalten oder herum geschwungen wird oder in denen er
dauerhaft kopfüber nach unten hängt, sind
verboten. Hebungen, bei denen sich der
gehobene Läufer selbst dreht (auch kurzzeitig kopfüber) sind erlaubt. |

Big One

Shooting Stars Mannheim |
| Pirouetten
(spins) sind Drehungen auf einem (1) Fuß auf einem festen Drehpunkt von
mehr als einer (1) Umdrehung. |

Rising Stars |
| Twizzle
sind wandernde sehr schnelle Drehungen auf einem (1) Fuß von einer oder
mehr Umdrehungen, die in den laufenden Bewegungsfluss eingebaut sind.
Auf dem Spielbein, das sich während der Drehung in beliebiger Position
befinden kann, wird nach dem Twizzle der nächste Schritt gelaufen. |
| Tanzsprünge (dance
jump) sind Sprünge von nicht mehr als einer halben Umdrehung, bei der die Kufen das Eis
verlassen. |
| Sprünge (jump)
bestehen aus mindestens einer Umdrehung, bei der die Kufen das Eis verlassen. Im
Synchroneislaufen sind nur Sprünge mit maximal einer (1) Umdrehung erlaubt. |

Ice Storms |
| Unterstützte Sprünge (assisted
jumps) sind Sprünge von nicht mehr als einer Umdrehung, bei der ein Läufer passive
Unterstützung leistet. Der Absprung muss allein von springende Läufer ausgeführt
werden. Tragen oder Heben ist verboten. |
| Highlighting ist
ein Element, bei dem der Läufer eine Bewegung in Isolation ausführt, die mit dem
restlichen Team nichts zu tun hat. |
| Zum Schluss noch das Maskottchen.
Es handelt sich dabei um einen inoffiziellen Begriff, der aber eine äußerst große Rolle
spielt! :-) |
|
|